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30. Juli 2015
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Schreibprogramme: Papyrus Autor im Test

Fast alle Schreibprogramme haben sie: eine Rechtschreibprüfung, die mehr oder weniger gut funktioniert. Die große Frage lautet, ob diese professionellen Ansprüchen gerecht werden? Ich erinnere mich beispielsweise an den Teppichentsafter, den mir irgendwann einmal Word als Korrektur vorgeschlagen hat. Mit dieser Option ist viel, aber nicht alles gesagt. Von daher gilt es, immer wieder Neues zu entdecken.es immer wieder, neues zu entdecken.

Schreibprogramme: Papyrus Autor auf den Desktop gelegt

Als Texter texte und teste ich gerne – zum Beispiel Textanalyse-Software. Eben Schreibprogramme, die sich besser anfühlen als Word oder OpenOffice. Hier kommt Papyrus Autor mit ins Spiel. Während ich tippe, werden verschiedene Worte mit Farben umrahmt. Wortwiederholungen sind grün gekennzeichnet, Lila weist auf eine Konjunktion hin. Sprich, ich verbinde etwa zwei Satzglieder durch »und« miteinander. Es wird unter Umständen auf die Gefahr hingewiesen, dass der Satz zu lang ist. Die Grenze liegt bei etwa 25 Wörtern. Das Fragezeichen am Ende der Anmerkung relativiert die Aussage. Eine logische Konsequenz. Ich habe es mit Software zu tun, nicht mit künstlicher Intelligenz.

KI ist ein anderes Thema, das zu intensiveren Gedankenspielen herausfordert. Möglich, dass in Zukunft ein hochintelligenter Laptop am Schreibtisch sitzt und eigenständig Texte verfasst. Fatal zumindest aus meiner Sicht. Hasta La vista, Baby. Wir werden als Texter terminatorisiert. Oder so ähnlich.

Ebenfalls interessant ist der Hinweis auf Füllwörter. Im Schreiblabor wird die Materie gewissenhaft und verständlich abgehandelt. Inklusive einer Online-Prüfmöglichkeit, die auf derzeit 270 gelistete Einträge hinweist. Test bestanden. Erste Impressionen, die sich gut anfühlen. Apropos: Weiter oben habe ich nachträglich das Wort »vermutlich« eingefügt – es wird in der Füllwörter-Liste von Papyrus und im Schreiblabor mit aufgeführt.

Was mir bei mir selbst auffällt, sind Wortwiederholungen. Ich rede nicht von Doppelungen innerhalb eines Satzes oder eines kurzen Absatzes – die entdecke ich. Auch Beiträge zu spezifischen Themen bleiben außen vor, da einzelne Fachbegriffe öfters auftauchen dürfen und müssen. Meine Kunden erwarten mit Recht griffig formulierte Texte ohne verbale Stolpersteine. Konsequenterweise folgt eine Überarbeitung inklusive notwendiger Umformulierungen. Schreibprogramme wie eben Word oder OpenOffice sind an dieser Stelle bereits außen vor.

So viel zu den ersten Erfahrungen mit Papyrus Autor als Schreibprogramm. Im zweiten Teil werde ich mich mit der Lesbarkeit selbst beschäftigen.

Bildnachweis zu dem Beitrag: Pixabay/Foto-Rabe


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